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Das Symposion verbindet künstlerische, technologische und politische
Perspektiven. Vortragende aus unterschiedlichen Bereichen thematisieren
aus ihren Blickwinkeln das Spannungsverhältnis von technischer und
gesellschaftlicher Medienentwicklung. In einer Abschlussdiskussion
werden die alle Anwendungsbereiche verbindenden Probleme erörtert, so
auch die Frage nach Dispositiven, mittels derer soziale, politische und
ökonomische Grenzen gezogen werden, die jenseits technologischer
Bedingungen liegen. Ebenso sollen die Potentiale und sozialen Elemente,
die in Technologien enthalten sein können, danach befragt werden,
wieweit mit diesen Grenzen unterwandert und Gegen-Diskurse entwickelt
werden können.
Jeanette Hofmann, die unter anderem am letzten WSIS teilgenommen hat und
Geert Lovink setzen sich mit politischen Strategien, sozialen Konzepten
und wirtschaftlichen Interessen zum "freien" Internet auseinander.
Von künstlerischer und kunstwissenschaftlicher Seite beleuchten Hans
Ulrich Reck, Claus Pias und Margarete Jahrmann diesen Prozess, den H. U.
Reck in der Kunst treffend als Häufung "synästhetischer
Erregungserlebnisse" beschrieben hat.
Grenzen, Potentiale und Möglichkeiten der Technologie aus
netzaktivistischer und gestalterischer Sicht werden vom Internetforscher
Armin Medosch ("Freie Netze"), dem ehemaligen ICANN-Direktor und
Mitglied des Chaos Computer Club Andy Müller-Maguhn und der Designerin
Helma Töpper diskutiert.
Die Designer Peter Post (Studio Dumbar) und Sebastian Oschatz sowie die
Künstler Leo Lass und Gregor Ladenhauf setzen sich mit den Grundlagen
der Gestaltung von Medienwelten auseinander und zeigen Veränderungen im
Prozess der medialen Kreation auf, die sich durch neue Technologien und
deren Anwendbarkeiten ergeben.
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